Kontrastmittel-Ultraschall (CEUS)

Die KM-Sonographie ist mittlerweile über 10 Jahre alt.

Dieses Verfahren wird aber aus verschiedenen Gründen in niedergelassenen Praxen nur selten angeboten. U.a. liegt das daran, dass KM-Ultraschall nur mit teuren sog. "high end" - Geräten funktioniert und der Untersucher eine spezielle Expertise braucht.

„Ultraschallkontrastmittel“ sind kleinste, spez. hergestellte Gasbläschen nicht viel größer als die roten Blutkörperchen. Das Kontrastmittel wird über eine Armvene appliziert und können bereits nach weniger als 20 Sekunden in den Organen beobachtet werden. Nach etwa 5 Minuten ist das Kontrastmittel bereits weitgehend abgebaut und nach 10 Minuten nicht mehr im Körper nachweisbar. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

Mit der Kontrast-Technik kann die Durchblutung von Prozessen dargestellt werden. Dieses bietet die Möglichkeit z.B. Lebertumore voneinander abzugrenzen. Lebermetastasen, Adenome oder aber gutartige Tumore (z.B. ein Blutschwämmchen oder eine fokal noduläre Hyperplasie) haben charakteristische Muster der Durchblutung. Somit kann in vielen Fällen die Diagnose bereits durch die Kontrastmittelsonographie erstellt werden.

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  • Gastropraxis an der St. Barbaraklinik I Hamm
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  • 59073 Hamm
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